1. Arbeitstreffen: Münster, 28.-30. Oktober 2025

Im Haus Mariengrund in Münster hat das erste Arbeitstreffen des DFG-Netzwerks „Verbunden in Gott. Transformationen der Mensch-Tier-Beziehung in interreligiöser Perspektive“ stattgefunden. Unter dem Thema „(Inter-)Relationalität als grundlegende Kategorie im Verhältnis von Gott, Menschen und Tieren“ widmete sich das Treffen theologischen und interdisziplinären Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Gott, Mensch und Tier.

Tagungsbericht zum ersten Arbeitstreffen

Das DFG-Netzwerk „Verbunden in Gott. Transformationen der Mensch-Tier-Beziehung in interreligiöser Perspektive“ hat erfolgreich seine erste Tagung durchgeführt. Vom 28. bis 30. Oktober 2025 trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der jüdischen, christlichen und islamischen Theologien aus ganz Deutschland in Münster, um sich mit dem Thema „(Inter-)Relationalität als grundlegende Kategorie im Verhältnis von Gott, Menschen und Tieren“ auseinanderzusetzen.

Das von Asmaa El Maaroufi und Cornelia Mügge geleitete Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, den Beitrag der Religionen zu Transformationen der Mensch-Tier-Beziehung zu erforschen. Im Mittelpunkt der ersten Tagung stand die Analyse theologischer Konzepte von Beziehung und Relationalität – mit Blick auf Gott, Menschen und Tieren. Inspirierende Vorträge, wie etwa zur Beziehungshaftigkeit der Tiere aus islamisch-theologischer Sicht, zu Familienbeziehungen bei Tieren in der jüdischen Tradition und zum christlichen Anthropozentrismus, haben wichtige Impulse für die gemeinsame Forschung gegeben. In lebhaften Diskussionen und intensivem Austausch unter den Teilnehmenden konnten die Themen vertieft und wichtige Grundlagen für die zukünftige Zusammenarbeit gelegt werden.

Ein Höhepunkt der Tagung war die öffentliche Auftaktveranstaltung mit einem Gastvortrag von Ahmad Milad Karimi zur Relationalität Gottes und einer Podiumsdiskussion zur tiertheologischen Relevanz dessen mit Mitgliedern des Netzwerks.

Der gelungene Auftakt des Netzwerks verspricht eine fruchtbare und produktive weitere Zusammenarbeit. Durch die enge interreligiöse Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Theologien wird das Netzwerk einen wichtigen Beitrag leisten – sowohl zur Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung in den Religionen als auch zur Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaft.

Flyer mit Tagungsprogramm